Cannabis Absinth – Die grüne VersuchungCannabis Absinth – Die grüne Versuchung

Giftgrün und verführerisch, kaum einem anderen alkoholischen Getränk eilt ein derartiger Ruf voraus wie dem Absinth. Als Teufelsgebräu Anfang des 20. Jahrhunderts fast in ganz Europa verbannt, ist das Getränk aus Wermut heute wieder auf vielen Getränkekarten zu finden. Und für Kiffer gibt es sogar Cannabis Absinth – aber macht der neben betrunken auch high?

Nein! Im Cannabis Absinth finden sich nämlich nur Hanfsamen, aber die enthalten kein THC und haben dementsprechend auch keine berauschende Wirkung. Dafür schmecken sie allerdings gut und passen hervorragend zum bitteren Geschmack des Absinths. Und wer diesen Absinth trinkt, der braucht auch gar kein Cannabis mehr, denn mit 70 % Alkoholgehalt zieht er einem auch so noch die Socken aus.

Die Jagd auf Absinth

Ursprünglich wurde das Rezept für Absinth schon Mitte des 18. Jahrhunderts in der Schweiz entwickelt, wer allerdings genau dahinter steckt, ist bis heute umstritten. Was man allerdings weiß, ist dass 1797 Major Dubied und sein Schwiegersohn Henri Louis Pernod die Rezeptur aufkauften und in Frankreich produzierten. Pernod ist auch heute noch, über 200 Jahre später, erfolgreich auf dem Spirituosenmarkt vertreten.

Absinth entwickelte sich bei den Franzosen zu einem absoluten Hit. Es wurden unzählige Trinkrituale um das Getränk entwickelt, vom Vermischen mit Wasser über das Hinzufügen von geschmolzenen Zucker und es war gerade in der französischen Kunstszene nicht mehr aus den Händen der Intellektuellen wegzudenken.

Doch Absinth in seiner damaligen Form war gefährlich. Man vermutete, dass ein zu häufiger Genuss zu einer Abhängigkeit, Tuberkulose oder sogar Halluzinationen führen könne. Es begann eine bis dato beispiellose Kampagne gegen den Absinth, und als dann auch noch der Alkohokiker Jean Lanfray im angeblichen Absinth-Rausch (dass er zuvor 2 Flaschen Wein getrunken hatte, ließen die Gegner geschickterweise in den Erzählungen aus) seine Familie umbrachte, kam es zu einem Verbot in zahlreichen Ländern Europas und den USA.

Die Rückkehr in die Bars

Anfang der Neunziger Jahre fiel einem gewitzten Geschäftsmann auf, dass in England Absinth überhaupt nie verboten wurde. Er beauftragte die tschechische Distille Hill’s mit der Produktion von Absinth. Seitdem wurden die Gesetze auch in anderen europäischen Ländern wieder geändert. So darf man seit 1998 wieder Absinth kaufen und verkaufen, dessen Thujonanteil 35 mg/kg nicht übersteigt. Thujon ist ein Wirkstoff, der im Wermut enthalten ist und bei höherer Dosierung zu einem Zustand der Verwirrtheit oder epileptische Krämpfe hervorrufen kann. Durch die gesetzlichen Maßgaben fällt dies beim heute erhältlichen Absinth allerdings aus.

Wo gibt’s den Cannabis Absinth

Der Cannabis Absinth ist vollkommen unproblematisch in den meisten Spirituosenläden mit einer größeren Auswahl zu finden. Es gibt ihn von verschiedenen Marken, unter anderem den „Euphoria Cannabis Absinth“ aus Tschechien. Der schmeckt durch verschiedene Zitrus-und Orangennoten weniger bitter und frischer als andere Varianten und kostet um die 33,- Euro für 500 Milliliter.

Der Cannabis Absinthe 80 von Antonio Nadal stammt aus Spanien und ist ebenfalls unter Kennern sehr beliebt. Seine auffällige Flasche macht ihn zu einem absoluten Hingucker und mit 70 % Alkoholgehalt ist es plötzlich überhaupt nicht mehr schlimm, dass man das Cannabis zwar schmecken, aber nicht fühlen kann. Wem es nicht reichen sollte dem empfehlen wir die Cannabis Extraktion, dann passt es auch mit dem High werden.

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Antonio Nadal Cannabis Absinthe (1 x 0.7 l)

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