Cannabutter – so gelingt sie perfekt!Cannabisbutter

Cannabutter ist die Basis für viele Cannabis-Rezepte. Heutzutage kann man viel mehr mit Cannabis anstellen, als es nur zu rauchen. Gerade das Kochen mit Cannabis hat sich in der letzten Zeit zu einem absoluten Renner unter Geniessern entwickelt – es gibt quasi nichts, was man nicht mit einer ordentlichen Prise Gras verfeinern könnte. Von leckeren Brownies bis hin zu herzhaften Hauptgängen, fast alle Rezepte mit Cannabis greifen auf die sogenannte Cannabutter oder Cannabisbutter zurück.

Wir verraten, wie Ihr Euch eure eigene Cannabutter zu Hause herstellen könnt, was Ihr dafür braucht und wie genau Ihr das beste Ergebnis erreichen könnt. Aber immer dran denken: Eure Cannabutter ist immer nur so gut wie euer Gras!

Die Zutaten für Cannabutter

Das ist der simple Part: Ihr braucht Gras, Wasser und Butter. Das Gras sollte möglichst fein gemahlen sein, das beste Ergebnis hierfür kann man mit einem speziellen Gras-Grinder oder, bei größeren Mengen, mit dem Stabmixer erreichen. Um eine gelungene Cannabisbutter zu erhalten, ist es besonders wichtig, dass das Gras sehr fein ist, denn dadurch gibt es mehr Oberfläche, von der sich das Cannabisöl lösen kann.

An Arbeitsmaterialien braucht Ihr:

  • Einen Topf
  • Abseihtuch oder sehr feines Sieb
  • Einen Plastik- oder Glasbehälter, in dem die fertige Butter gelagert werden kann

Für dieses (amerikanische) Rezept werden 250 Gramm Butter und ca. 14 Gramm Gras genommen. Aber natürlich sollte die genommene Menge immer nach der Qualität des Grases nachjustiert werden, vielleicht braucht Ihr auch viel weniger oder etwas mehr. Hier hilft am Ende des Tages nur: ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren!

Die Zubereitung (bringt Zeit mit!)

Zunächst muss man etwa 1 Liter Wasser in einem mittelgroßen Topf zum Kochen bringen. Generell sollte man während der Zubereitung darauf achten, dass unten im Topf das Wasser immer etwa 3 – 4 Zentimeter hoch stehen sollte.

Als nächstes wird die Butter hinzugefügt. Man kann sie zunächst in kleinere Stücke schneiden, dann schmilzt sie schneller und einfacher, oder sie am Stück ins Wasser legen. Wichtig ist nur, dass die Butter vor dem nächsten Schritt komplett zerlaufen ist.

Nun wird das gemahlene Marihuana beigefügt. Man muss übrigens nicht unbedingt Blüten für die Butter nehmen, sondern kann auch Reste, Verschnitt und kleinere Äste mitzermahlen!

Sobald das Gras in der Mischung schwimmt, muss die Temperatur sofort gesenkt werden, so dass sie nur noch ganz leicht simmert. Und jetzt ist Geduld gefragt, denn am besten wird die Mixtur nun den ganzen Tag gekocht, mindestens allerdings 3 Stunden.

Zwischendurch sollte man die Mischung umrühren und das Wasser wieder auffüllen.

Wenn die Flüssigkeiten sich getrennt haben, schwimmt oben eine ordentliche Schicht Fett – Eure Mischung ist fertig.

Und so wird Cannabutter daraus

Im nächsten Schritt wird die Flüssigkeit vom Gras getrennt. Am besten geht das mit einem Abseih- oder Käsetuch, denn im Gegensatz zu einem Sieb kann man die Mischung noch ordentlich auspressen. Am leichtesten geht das, wenn man das Tuch über eine hitzebeständige Schüssel legt und mit Gummibändern festzurrt. Nun ganz vorsichtig (Spritzer können extrem heiß sein!) die Mischung durch das Tuch in die Schüssel gießen und auspressen. Falls sich immer noch viele Partikel in der Schüssel finden, ggf. wiederholen.

Manche nutzen das nun ausgekochte Gras übrigens für Salatsoßen oder ähnliches, andere werfen die Reste einfach weg.

Jetzt habt Ihr in der Schüssel Wasser, auf dem oben eine dicke Lage Cannabisbutteröl schwimmt. Den Behälter packt Ihr nun am besten über Nacht in den Kühlschrank und könnt am nächsten Morgen die festgewordene Cannabutter vorsichtig vom Wasser abheben.

Die Butter hält sich im Kühlschrank etwa zwei Wochen, kann aber natürlich auch eingefroren und so länger genutzt werden.

Rezeptideen mit Cannabisbutter

Ihr könnt schon während der Zubereitung der Butter Euren Ideen freien Lauf lassen: verfeinert die Butter mit Zucker, oder Knoblauch, oder Chili oder…. Die Möglichkeiten sind schier unendlich, genauso wie die Verwendungsmöglichkeiten für Eure Cannabutter. Ob man die Butter dafür nimmt, um ein herzhaftes Gericht zu zaubern und beispielsweise Pilze damit anzubraten oder für die nächsten Space Cookies, probiert es einfach aus!