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Hanföle für die äußerliche und innere Anwendung. Verwendung von Hanfölen.

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Hanföl für die Haut

Wirkung | Anwendung | Nebenwirkungen | Inhaltsstoffe | Unterschiede

Die meisten Anwender kennen das durch Kaltpressen aus den Hanfsamen gewonne Hanfsamenöl unter der Bezeichnung Hanföl. Hanföl ist in der Regel naturbelassen und nicht raffiniert. Das klare Öl mit der grünen Farbe hat einen nussigen Geschmack.

Der Unterschied zum CBD-Öl besteht darin das das Cannabidiol ein Extrakt der Cannabis-Pflanze ist bei dem Hanfblüten und -blätter verwendet werden.

Hanfsamenöl ist abhängig von der verwendeten Hanfsorte vollständig frei von THC. Untersuchungen haben jedoch gezeigt das Spuren der psychoaktiven Komponente enthalten sein können. In der EU gilt gesetzlich eine Höchstmenge von 0,2% die so gering ist das kein Rausch verursacht werden kann.

Dank seiner nährenden Vitamine und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften ist Hanföl für die Haut besonders vorteilhaft.

Wie profitiert Ihre Haut von Hanföl?

Sowohl die äußerliche Verwendung als auch der Verzehr von Hanfsamenöl sorgen für eine Reihe von Vorteilen, um ihre Haut zu pflegen.

Spendet Feuchtigkeit und lindert Entzündungen

Eine der im Hanföl enthaltenen Omega-6-Fettsäure ist Gamma-Linolensäure (GLA). Die Eigenschaft von GLA ist entzündungshemmend und trägt dazu bei das das Hautwachstum und die Bildung neuer Hautzellen gefördert wird.

Die Wirkung des Hanföls kann Entzündungen und Irritationen auf der Haut zu beruhigen. Dies ist hilfreich bei Erkrankungen wie Schuppenflechte. Das Öl nährt die Haut und versorgt sie mit Feuchtigkeit.

Mäßigt die Ölproduktion

Da Hanföl Feuchtigkeit spendet ist es perfekt für die meisten Hauttypen. Der Vorteil des Öls ist es das es die Poren nicht verschließt. Die Feuchtigkeit, die im Hanföl enthalten ist, kann dabei helfen fettige Haut auszugleichen und die Ölproduktion der Haut regulieren.

Wenn die Haut zu trocken ist, kann dies dazu führen, dass die Haut zu viel Öl produziert, was wiederum die perfekte Umgebung für Akne ist. Hanföl kann trockene Haut verhindern, ohne die Poren zu verstopfen und kann so dazu betragen das überschüssiges Öl und damit auch Akne reduziert wird.

Hanfsamenöl hat Anti-Aging-Eigenschaften

Neben der feuchtigkeitsspendenden und beruhigenden Wirkung auf die Haut hat Hanföl auch Anti-Aging-Eigenschaften. Feine Linien und Falten können durch Hanföl reduziert werden und so Alterserscheinungen vorzubeugen.

Die im Hanföl enthaltenen Linolsäure und Ölsäuren können nicht vom menschlichen Körper produziert werden. Sie haben jedoch eine wichtige Funktion, um die Haut gesund zu erhalten und haben eine Anti-Aging-Wirkung.

Behandelt atopische Dermatitis

Der hohe Anteil an Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren ist ein Teil dessen was Hanfsamenöl so vorteilhaft für die Haut macht. Der Verzehr dieser Fettsäuren kann bei der Krankheit atopische Dermatitis helfen und die Krankheit lindern. Wie in dieser Studie festgestellt wurde gibt es Hinweise darauf das die Symptome und das Erscheinungsbild von atopischen Dermatitis nach einigen Wochen reduziert werden konnte.

Wie kann Hanföl verwendet werden?

Es gibt zwei Methoden, die Sie verwenden können, um die Hautvorteile von Hanföl zu nutzen.

1. Äußerliche Anwendung von Hanföl

Die Methode besteht darin, das Hanföl direkt auf die Haut aufzutragen. Dies kann bei Hautreizungen oder trockenen Hautstellen funktionieren, um sie schnell zu beruhigen.

Bevor Sie jedoch das Öl auf die betroffenen Hautstellen auftragen, empfehlen wir zunächst einmal zu testen wie ihre Haut auf das Hanföl reagiert. So können Sie sicherzustellen, dass Sie keine unerwünschte Reaktion bekommen:

Waschen und trocknen Sie eine kleine Stelle Ihres Arms wie z. B. die Ellenbeuge.

Tragen Sie eine kleine Menge des reinen Hanföls auf. (Wenn Sie die unten beschriebene Mischung aus Hanf und ätherischem Öl verwenden, testen Sie an einer anderen Stelle als das reine Öl und zu einem anderen Zeitpunkt).

Decken Sie die Stelle mit einem leichten Verband oder Pflaster ab und belassen Sie es 24 Stunden lang auf der Stelle. Achten Sie darauf das die Stelle nicht nass wird.

Sollten Sie vor Ablauf der 24 Stunden bereits eine Reaktion bemerken, entfernen Sie den Verband oder das Pflaster sofort und reinigen Sie die Stelle mit Wasser und Seife. Wenn auf der behandelten Stelle eine Rötung, Brennen, Juckreiz oder eine andere Reizung auftritt, müssen Sie davon ausgehen, dass Sie empfindlich auf das Öl reagieren und es nicht verwenden können.

Wenn Sie keine Reaktion sehen oder spüren, können Sie das Öl sehr wahrscheinlich bedenkenlos verwenden.

Bei äußerlicher Behandlung gegen Akne tragen sie das Öl direkt auf die saubere Haut und lassen Sie es bis zu zwei Minuten einwirken. Anschließend waschen Sie das Öl mit warmen Wasser ab.

Hanföl-Mischung mit ätherischen Ölen

Sie können Hanföl und andere entzündungshemmende und beruhigende Zutaten auch mit einem Rezept wie dem folgenden kombinieren, das direkt auf die Haut aufgetragen werden kann:

  • 1/4 Tasse Hanföl
  • 2 Teelöffel geschmolzenes Kokosnussfett
  • 4 bis 5 Tropfen ätherisches Öl (Lavendel- oder Rosmarinöl)

Hinweis: Viele ätherische Öle sind bei oraler Einnahme giftig und dürfen nicht zur inneren Anwendung eingenommen werden. Verwenden Sie Lavendel- oder Rosmarinöl nur in einer verdünnten Mischung zur äußerlichen Anwendung.

2. Orale Anwendung von Hanföl

Die zweite Methode der Einnahme von Hanföl umfasst sowohl die gleichen Vorteile für die Haut bei äußerlicher Anwendung des Öls als auch zusätzliche gesundheitliche Vorteile. Die orale Einnahme von Hanföl ist effektiver als die äußerliche Öl-Anwendung auf der Haut.

Das Risiko von Hautreizungen oder Ausbrüchen ist oral eingenommen Hanföl geringer. Es kann jedoch zu vorübergehenden Verdauungsstörungen kommen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Therapeuten bevor Sie Hanföl oral einnehmen.

1 bis 2 Teelöffel täglich können Sie maximal zu sich nehmen. Dabei ist es völlig egal ob Sie alles auf einmal oder in zwei Dosen aufgeteilt zu sich nehmen.

Wer das Hanföl nicht pur konsumieren möchte, weil er den Geschmack nicht mag, kann das Hanföl in ganz unterschiedlichen Rezepten verwenden. Eine wunderbare Möglichkeit Hanföl mit Lebensmitteln zu mischen sind Suppen, Smoothies und Salatdressings. Das Öl kann genauso gut zum Kochen verwendet werden.

Beliebte Rezepte die Hanföl beinhalten können:

  • Knoblauch-Hanföl-Salatdressing
  • Hanföl-Salsa
  • Hanföl-Pesto-Sauce

Welche Risiken und Nebenwirkungen bestehen?

Grundsätzlich gilt Hanfsamenöl als sicher in der Anwendung für die meisten Menschen. Es enthält in der Regel kein THC und auch keine psychoaktive Eigenschaften.

Bei manchen Menschen kann es zu leichten Irritationen auf der Haut kommen. Bevor Sie reines Hanföl oder eines mit ätherisch gemischten Ölen verwenden, sollten Sie es zuerst auf einer kleinen Teststelle auf der Haut auftragen.

Der Verzehr von Hanfsamenöl kann bei einigen Menschen auch negative Nebenwirkungen hervorrufen:

Aufgrund der öligen und fettigen Natur des Öls ist die häufigste Nebenwirkung ein gelockerter Stuhl oder eine Verdauungsstörung. Sie können dem Vorbeugen, wenn Sie mit einer kleinen Menge Hanföl täglich beginnen und sich langsam vortasten, um dies zu verhindern.

Sollten Sie den Menschen gehören die Blutverdünner einnehmen und wollen Hanfsamen regelmäßig einnehmen dann sprechen mit ihrem Arzt, um festzustellen, ob Hanfsamenöl das richtige für Sie ist. Indem Hanfsamen potenziell die Blutplättchen hemmen können sie mit Blutverdünnern interagieren.

Hanföl und seine Inhaltsstoffe

Vor allem die im Hanföl enthaltenen lebensnotwendigen Omega-3- und Omega-6- Fettsäuren sind besonders wertvoll für den Körper. Diese Fettsäuren sind sowohl wichtig für die Herzgesundheit als auch für den Energie- und Sauerstoffhaushalt. Das Öl ist eine hervorragende Alternative zu Fischspeisen wie Hering, Lachs oder Thunfisch die ebenfalls Omega-3 enthalten.

Außerdem enthält Hanföl:

  • Ölsäure, Palmitinsäure, Linolsäure, Stearinsäure und Gamma Linolensäure
  • Vitamine E, B1 und B2
  • Mineralstoffe Phosphor, Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen, Natrium, Mangan, Zink und geringe Mengen Kupfer.

Worin unterscheiden sich CBD-Öl,  Hanföl und Cannabis-Öl?

Während CBD-Öl und Hanföl frei oder nur Spuren von THC enthalten, enthält Cannabis-Öl THC.

  • CBD-Öle enthalten neben ihrer Öl-Komponente die auf Hanföl oder einem anderen Öl wie z.B. Kokosnussöl basieren kann das aus der Hanfpflanze extrahiertes Cannabidiol. Das CBD wird industriell gefertigt und per CO2- oder Alkohol-Extraktionsverfahren gewonnen und dem Basis-Öl zugemischt.
  • Hanföl ist in der Regel ein nicht raffiniertes Naturprodukt, das rein aus den Samen der Hanfpflanze ausgepresst wird.
  • Cannabis-Öl ist ein Speiseöl dem THC-haltiges Marihuana durch Kochen hinzugefügt wird. Viele Cannabis-Köche nutzen es, um ihren Speisen ein genussvolles High zu geben.

Hinweis: In vielen Ländern ist die Herstellung und Verbreitung von Cannabis-Öl nicht legal.

Was ist beim Kauf zu beachten?

Hanföle werden als BIO und nicht-Bio Produkte angeboten. Die Preise dafür sind teils sehr unterschiedlich hoch. Lesen Sie die Zutatenliste und achten Sie beim Kauf darauf das Sie ein zertifiziertes ÖL aus biologischem Anbau kaufen. Viele Hersteller veröffentlichen auch die Laborberichte bzw. ihr Zertifikat für biologischem Anbau. In Europa unterliegen alle Landwirte den strengen gesetzlichen Regeln der EU und können in der Regel bedenkenlos gekauft werden.

Zusammenfassung

Hanföl ist für die meisten Menschen sicher zu verwenden und es kann helfen die Haut von innen heraus zu befeuchten.

Ob oral eingenommen oder äußerlich aufgetragen bietet Hanfsamenöl für viele Menschen zahlreiche Vorteile für die Gesundheit der Haut.

Hanfsamenöl ist ein legales Naturprodukt, das aus den Hanfsamen einer speziell niedrigen THC Hanfsorte gewonnen wird.

Lassen Sie es langsam angehen und starten Sie mit nur einem ½ Teelöffel Hanföl pro Tag und steigern es langsam auf 1 bis 2 Teelöffel am Tag.