Tee aus Hanf

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Bio Tee aus Hanf zur Entspannung und ruhige Stunden. Was ist Hanftee?

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Was ist Hanftee?

Anwendung & Wirkung | Zubereitung | Nebenwirkungen | Lagerung | Dosierung | Unterschiede

Abhängig von der Art der verwendeten Pflanzenstecklinge kann Hanftee aus Knospen, Blüten, Samen, Blättern, Stengel, und Stielen und sogar den Wurzeln der Pflanze hergestellt werden. Die Pflanzenbestandteile werden zerkleinert und getrocknet. Als getränk werden sie einfach mit heißem Wasser aufgegossen.

Zubereitung von Hanftee

Hanftee können Sie als lose getrocknete Blätter, in Pulverform oder als Teebeutel kaufen. Entsprechend unterschiedlich ist auch die Zubereitung.

Zubereitung mit Pulver

Bei der Pulverform geben Sie einen Teelöffel des Pulvers in eine Tasse und gießen das Getränk mit kochendem Wasser auf. Lassen Sie den Tee 5 Minuten ziehen damit er seine Wirkung entfalten kann. Anschließend filtern Sie den Tee mit einem Seihtuch oder einem Papierfilter. Hanftee ist von Natur aus etwas bitter und wenn Sie diesen Geschmack verändern wollen, geben Sie etwas Zucker oder Honig dazu.

Zubereitung mit losen Hanfblättern

Wenn Sie möglichst viel von dem gesundheitsfördernden Cannabinoid CBD aus dem Pflanzenmaterial ihres Hanftees herauslösen wollen, fügen Sie etwas Fett wie z.B. Kokosfett oder Butter hinzu. Cannabinoide sind die Hauptsubstanzen in der Hanfpflanze und binden sich an Fett. Sie sind es die für die positiven Effekte sorgen.

Die restliche Zubereitung ist wie oben beschrieben. Gießen sie heißes Wasser mit einer Temperatur um die 70 Grad auf die Blätter. Lassen Sie den Tee zwischen 5 und 10 Minuten ziehen und genießen Sie ihn dann.

Zubereitung mit frischen Hanfblättern

Die Zubereitung von Hanftee aus frischen Blättern und Blüten ist in Jamaica weit verbreitet und gehört dort zum Alltag. Um diesen Tee zuzubereiten werden die Hanfblätter frisch gepflückt und mit heißem Wasser aufgegossen. Die Ziehzeit für diesen Hanftee beträgt 8 Minuten. Auch bei dieser Zubereitungsart verursacht der Tee keinen Rausch. Wer einen „Tee mit High“ trinken will sollte sich dieses Rezept ansehen.

Bei wie viel Grad sollte der Tee zubereitet werden?

Die optimale Temperatur für einen Hanftee liegt zwischen 70° und 90° Celsius, je nach Mischung. Wer sein Teewasser ohne Thermometer erhitzt, kann sich an die nachstehende Tabelle halten:

  • ~ 95°C, direkt nach dem Aufkochen
  • ~ 80°C, 1 min nach dem Aufkochen
  • ~ 70°C, 3-4 min nach dem Aufkochen
  • ~ 60°C, 8-9 min nach dem Aufkochen

Anwendung und Wirkung

Hanftee hat eine Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften. Es ist eine Art von Kräutertee wie kein anderer, einer, der erst vor kurzem erneut populär geworden ist.

Der Tee, der aus Speisehanf gewonnen wird, hat eine entschlackende Wirkung auf den Körper, wirkt Appetit zügelnd und wird gerne zur Unterstützung bei Diäten eingesetzt.

Hanftee bei Schmerzen:

  • Die entkrampfenden und schmerzlindernden Wirkstoffe der Hanfpflanze eignen sich gut, um Schmerzen zu behandeln.
  • Bei Menstruationsbeschwerden bis hin zu chronischen Schmerzen kann eine Tasse Hanftee Linderung verschaffen.
  • Besonders bei der Behandlung bei denen herkömmliche Mittel nicht helfen haben sich große Erfolge bei der Anwendung von CBD gezeigt.

Hanftee bei Schlafstörungen:

  • Das im Tee enthaltene CBD hat eine beruhigende Wirkung, die sich positiv auf die Schlafqualität auswirkt.
  • Die Inhaltsstoffe des Tees sorgen nicht nur für ein schnelleres einschlafen, sondern auch für ein besseres durchschlafen.

 

Hanftee hilft bei Angstzuständen:

Zudem lindert er Beschwerden bei Migräne, löst Krämpfe und dämpft Schmerzen. Auch bei Verdauungsstörungen und Durchfall kann der Tee helfen.

Hilft der Tee, um den Blutdruck zu senken?

Im Internet liest man immer wieder über die blutdrucksenkende Wirkung des Hanftee. Die Forschung zur Wirkung von Hanf und seinen über 100 Cannabinoiden steht noch am Anfang und Fakt ist, das es diesbezüglich noch keine verwertbaren Studien gibt. Jeder der es genau wissen will sollte einfach seinen Blutdruck über einen längeren Zeitraum messen, und zwar mit und ohne den Konsum des Getränks.

Erfahrungen mit dem Tee

Wer sich die Kundenrezessionen der unterschiedlichsten Shops mit Hanf Tee durchliest wird meistens auf Erfahrungen stoßen, bei denen die Kunden positiv über die Stillung von Schmerzen berichten. Auch als Durchschlafhilfe wird häufig über den Tee gesprochen. so sagen die meisten das ihnen der Hanftee beim Schlafen hilft. Geschmacklich findet der Tee teils Anklang stößt aber auch auf Ablehnung und wird oft mit Honig oder Zitronensanft ergänzt. Sehr beliebt sind Tees mit Ingwer, Zitronengras, Grüntee und Zitronen-Myrthe.

Wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus?

Während ein medizinischer Cannabistee Nebenwirkungen wie

  • Hoher Puls
  • Unruhe
  • Euphorie
  • Müdigkeit
  • Angst
  • Schwindel
  • Mundtrockenheit
  • Verringertes Reaktionsvermögen

auslösen kann ist der THC-freie Hanftee frei von Nebenwirkungen. Je nach CBD-Anteil kann es jedoch passieren das Sie Müde und schläfrig werden.

Die empfohlene Tagesdosis bei Hanftee

Nicht alle Menschen reagieren gleich auf eine Tasse Hanftee und deshalb empfehlen wir das Sie sich langsam an die richtige Dosierung herantasten, indem sie mit einer kleineren Menge beginnen und diese je nach Erfahrung steigern. So werden ungewollte Nebenwirkungen verhindert.

Am Anfang starten Sie zunächst mit einer Tasse und 1 TL mit maximal 250ml am Tag und wenn Sie keine Wirkung verspüren oder der Meinung sind das die Wirkung stärker sein sollte erhöhen sie die Einnahme auf 2 Tassen. Als Faustregel gilt jedoch das Sie nicht mehr als 600ml am Tag trinken sollten.

Aufbewahrung und Lagerung

Gut verschlossen, trocken, vor Wärme und Licht geschützt lagern. So bleiben die wertvollen Wirkstoffe am besten erhalten.

Was ist der Unterschied zwischen Hanftee, Cannabistee und CBD-Tee?

Pflanzlich gesehen gibt es keinen Unterschied da beide Tees aus der Pflanze Cannabis sativa stammen. Unterschiede gibt es jedoch im THC- und CBD-Gehalt.

  • Cannabistee ist ein Tee der THC mit mehr als 0,2 Prozent enthält um ein Hochgefühl das allgemein als high bezeichnet wird zu erzeugen. Der Tee ist nicht überall legal.
  • Hanftee wird aus speziellen Arten der Hanfpflanze gewonnen die Spuren von THC enthalten können mit einem geringen CBD-Anteil.
  • CBD-Tee ist ein Hanftee der entweder zusätzlich mit extrahierten Cannabinoid versehen wird oder aus Hanfsorten mit hohem CBD-Gehalt stammt.

Hinweis: Sowohl der Cannabistee als auch der CBD-Tee benötigen zusätzlich Fett oder Öl damit sich Cannabidiol und/oder THC herauslösen können. Ein Aufguss nur mit heißen Wasser bewirkt nicht die chemische Reaktion die notwendig ist damit der menschliche Organismus die Wirkstoffe aufnehmen kann.

Was ist beim Kauf zu beachten?

Ist Hanftee legal? Der seit Jahrhunderten natürliche Hanftee der oft auch in Deutschland als Kräutertee oder Kräuterteemischung angeboten wird enthält zwar Cannabinoide jedoch werden diese durch das Aufgießen von heißem Wasser auf die getrockneten Hanfteile nicht aktiviert und können in dem Zustand somit nicht vom Menschen aufgenommen werden.

Darüber hinaus kommt der für den Tee verwendete Hanf (oftmals die Sorte Fedora) aus Nutzhanf dem sogenannten Speisehanf der EU-Konform maximal 0,2% THC enthält und damit die geltenden EU-Regeln einhält. Eine Rauschreaktion kann also nicht erfolgen.