Kiffen als Genussmittel: Denver eröffnet im Januar die erste Cannabis-Hochzeitsmesse

hochzeitsmesseSeit nunmehr fast zwei Jahren ist der Konsum und geregelte Verkauf im amerikanischen Bundesstaat Colorado legal. Durch den Fall der Verbote hat sich natürlich auch das Leben dort stark verändert: Neue Arbeitsplätze wurden geschaffen, der Tourismus floriert und das Gras ist als akzeptiertes Genussmittel in der Gesellschaft angekommen.

Und im Januar gibt es eine Premiere: die erste Cannabis-Hochzeitsmesse der Welt, die am 17. Januar in Denvers „Santa Fe Arts District“ eröffnet werden wird. So etwas hat es noch nie gegeben: Hochzeitsideen für Kiffer, die das Gras geschmackvoll in Szene setzen möchten. Hört sich verrückt an? Ist es aber eigentlich gar nicht!

Joints und Hochzeiten? Warum nicht?

Normalerweise gibt es auf der Hochzeit Alkohol: die offene Bar, der Wein am Tisch oder kleine bunte Shots, die den Gästen serviert werden. Und solange die Hochzeitsfeierlichkeiten nicht gerade am Sonntag Morgen stattfinden, greifen die Gäste gerne und kräftig zu.

Aber gerade in Amerika, wo Kiffen für viele vollkommen normal ist, kann man gerade auf Hochzeiten beobachten, wie sich manche der Gäste früher oder später kurz davonstehlen, um im Garten oder auf dem Parkplatz eine kleine Tüte zu rauchen.

Colorado – wo das Kiffen legal ist – hat auf die Änderungen in der Gesetzgebung reagiert, und so ist der Schritt zur „Hochzeit mit Dope“ wohl gar nicht so überraschend.

Doch wie kann man das Gras inkorporieren?

Die Möglichkeiten sind so vielfältig und verschieden, wie jede Hochzeit einzigartig ist. Vielleicht dezent mit einem Weed-Bouquet oder doch lieber ganz aufs Cannabis-Motto ausgerichtet, mit einer Eis-Bong, Gratis-Joints und Graspralinen?

Die Organisatorin der Hochzeitsmesse, Bec Koop von Cannabis Concierge Events, erkennt einen ganz klaren Trend: die Leute nutzen Cannabis als ein Genussmittel, und so wie es beispielsweise Sektpyramiden gibt, kann man nun auch das Gras Teil der Dekoration werden lassen.

Doch auf der Messe finden sich natürlich auch die „ganz normalen“ Messeaussteller, von Fotografen über Event Agenturen, bis hin zu Floristen. Doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind offen dafür, Cannabis in ihre Dienstleistungen mit einzubringen.

Vorträge zum Thema

Neben den Messeständen werden auch verschiedene Vorträge geboten. Unter anderem zu dem Thema, worauf man achten sollte, wenn man sowohl Cannabis als auch Alkohol auf der Hochzeit anbieten möchte (denn beides miteinander vermischt ergibt manchmal eine recht unvorhersehbare Reaktion), oder welche Snacks mit Gras man auf der Party anbieten kann.

Stimmen aus der Veranstaltungsbranche reagieren positiv auf diese Cannabis-Events. Es wäre sehr viel stressfreier zu organisieren und die Gäste seien sehr viel entspannter. Kein Wunder, denn die wenigsten Kiffer kommen auf die Idee, nach einem Joint das Mikro zu ergreifen und die Braut zu blamieren – so wie das so mancher Onkel nach einem Gläschen Wein zu viel gerne tat.

In Colorado ist Cannabis als Genussmittel vollkommen angekommen und hat sich endlich seinen Platz in der Gesellschaft gesichert. Und Koop sagt noch etwas anderes: die meisten Aufträge kämen gar nicht aus Colorado, sondern aus dem Rest der Staaten, ein Zeichen dafür, dass es nicht nur an den gelockerten Gesetzen liegt, sondern an der sich verändernden Gesellschaft.

Wer also zufälligerweise Mitte Januar in Denver sein sollte und über 21 Jahre alt ist, kann sich hier  für die Cannabis-Hochzeitsmesse anmelden. Der Eintritt kostet 20 Dollar und wer kiffen will, sollte sich sein eigenes Gras mitbringen!

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