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Foto: 1tv.ru

Russland: 2.400 Jahre alte Bongs gefunden

Na, wenn das mal nicht aufregende alte News sind! Bei einer Ausgrabung im südlichen Russland wurden 7 Pfund pures Gold gefunden – und unter den Stücken waren Bongs für Haschisch und Opium!

Die Archäologen fanden Schmuckstücke, massive Becher und zwei Gefäße, allesamt kunstvoll verziert und teils mit Juwelen besetzt. Aber die wahrscheinlich überraschendste Entdeckung machten die Wissenschaftler, als sie den schwarzen Bodensatz in den Gefäßen analysierten: denn die enthielten sowohl Spuren von Cannabis als auch von Opium.

Artefakte der Skythen

Die goldenen Fundstücke werden dem Stamme der Skythen zugesprochen, einem Reiternomadenvolk, die in dieser Gegend ab dem 8.-9. Jahrhundert v. Chr. gelebt haben sollen. Da die Skythen selbst keine Schrift kannten, stammen alle Informationen, die man über sie hat, entweder von den gefundenen Artefakten, oder aber aus Überlieferungen anderer Kulturen.

Die erste schriftliche Erwähnung der Skythen findet sich beim antiken Geschichtenschreiber Herodot aus Griechenland – und selbst der erwähnt, dass das Volk Pflanzen rauche, mit dem „kein griechisches Dampfbad“ mithalten könne. Durch den Rauch könne man die Skythen laut rufen hören – ein Hinweis auf den berauschten Zustand?

Sie konsumierten Cannabis und Opium gleichzeitig

Der Archäologe Anton Gass von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist sich sicher, dass die uralten Bongs für beides genutzt wurden: Opium UND Cannabis. Allerdings wurde aus dem Opium ein berauschendes Getränk gebraut, während das Cannabis direkt daneben in Brand gesetzt wurde. Cannabis ist also im wahrsten Sinne des Wortes ein uraltes Genussmittel, das schon seit mindestens 2.400 Jahren wegen seiner Wirkung geschätzt wird.

Bilder der uralten Bongs gibt es hier: http://news.nationalgeographic.com/2015/05/150522-scythians-marijuana-bastard-wars-kurgan-archaeology/