Cannabis-Öl aus dem Ofen

Cannabis-Öl aus dem Ofen

Cannabis-Öl ist eine beliebte Zutat in der Canna-Küche. Man kann das mit Gras durchzogene Öl zum Kochen verwenden, als Salatdressing, als Backzutat – den Möglichkeiten ist kaum eine Grenze gegeben. Nachdem wir hier (Link zum Canna-Öl Rezept) eine Variante des Canna-Öls vorgestellt haben, gibt es heute die Zubereitung im Ofen.

Je nachdem, für was Ihr das Cannabis-Öl braucht, könnt Ihr natürlich auch verschiedene Ausgangs-Öle nehmen: Kokosöl für süße Speisen, Oliven- oder Rapsöl für Herzhaftes. Wichtig ist es, auch beim Öl auf eine gute Qualität zu achten, denn billige Öle haben zum einen oft einen unangenehmen Eigengeschmack und tendieren zudem auch noch dazu, schneller ranzig zu werden.

Ihr braucht:

  • 30 – 35 Gramm Gras (Verschnitt, kleine Blüten etc.), fein gemahlen
  • 250 ml gutes Öl Eurer Wahl

Eure Materialien:

  • Einen kleinen, ofengeeigneten Topf mit Deckel
  • Kochlöffel
  • Käsetuch / Kaffeefilter
  • Ein Paar Einmal-Handschuhe
  • Eine Schüssel
  • Verschließbares Plastik/Glasfläschchen

Cannabis-Öl – die Zubereitung

Zunächst heizt Ihr den Backofen bei Ober-/Unterhitze auf 90° vor. (Umluft ca. 110° Celsius). Füllt dann zuerst das Öl und danach das fein geriebene Gras in den feuerfesten Behälter und rührt das Ganze ordentlich durch.

Deckel drauf und ab in den Ofen. Jetzt habt Ihr mächtig viel Zeit, denn die Mischung muss etwa 12 Stunden vor sich hin simmern. Einmal in der Stunde solltet Ihr den Topf aus dem Ofen holen und die Mischung vorsichtig umrühren.

Dieses Verfahren ähnelt ein wenig der Niedriggar-Methode beim Kochen mit „normalen“ Lebensmitteln. Durch die niedrige Kochtemperatur und den langen Zeitraum können besonders viele Cannabinoide im Öl gelöst werden und Euer Öl wird schön stark. Je besser dabei natürlich das Ausgangsmaterial ist, desto besser wird auch Euer Canna-Öl. Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass man das Öl nicht hinterher wieder vom Wasser trennen muss, man spart sich also einen Arbeitsschritt.

Nachdem die zwölf Stunden vorbei sind, schüttet Ihr die Mischung vorsichtig durch das Käsetuch oder einen sehr feinen Sieb und drückt die aufgefangenen Grasreste am besten bis auf den letzten Tropfen aus (dafür sind die Einmal-Handschuhe, denn sonst würdet Ihr den intensiven Grasgeruch erstmal nicht mehr von den Fingern kriegen!). Falls nötig, wiederholt den Vorgang. Euer Ergebnis kann farblich von sattem Bernstein bis hin zu einem leichten Grün variieren, je nach Sorte und Menge des Gras‘.

Lasst das Öl abkühlen und füllt es dann in ein verschließbares Fläschchen um. Am besten lagert man das Cannabis-Öl dunkel und kühl. Wenn Ihr damit kochen wollt, solltet Ihr allerdings darauf achten, es nicht zum Anbraten zu nutzen, da Canna-Öl nicht zu heiß erhitzt werden sollte.

Nehmen wir zum Beispiel an, Ihr wollt eine leckere Pilzpfanne mit Kick machen: bratet dafür die Pilze mit ganz normalem Öl kräftig an und gebt erst kurz vor dem Servieren zwei bis drei Esslöffel Canna-Öl hinzu. So wird es nur leicht erwärmt und kann seine ganze Wirkung entfalten.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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